„Frust …“, Roman, Rezension 31. Oktober, 2016

„Ein komplexes Drama, das nachwirkt

Die Autorin Rose Kleinknecht-Herrmann hat in ihrem 2016 erschienenen Buch „Frust, Revolte und Normalität – Die Leiden des Lehrers Wolfgang Fink“ mit präziser und pointierter Sprache ein leises und überaus komplexes Drama inszeniert. Eines das nachwirkt, weil die verschiedenen Akte uns in so vielem bekannt sind. Ganz egal, wo wir diesen Szenen beigewohnt haben – im Lehrerzimmer, in den Klassenräumen als Schüler oder als Eltern zuhause, im Warten auf die Kinder begriffen.

Es ist nicht versöhnlich, zum Schluss – weil es nie kriegerisch war. Wolfgang Fink bricht letztendlich aus, kurz und fast irritierend gesetzt erlaubt er sich einen Traum, der eigentlich gar keiner ist. Eher eine Art Gedankenspiel. Und dann doch wieder nach Hause kommt – getrieben wird, weniger von einem drängenden Gefühl als von einer Notwendigkeit, die er wahrnimmt, aber nicht wirklich hinterfragt.

Nach Hause geht er, und in die Schule wird er wieder gehen. Und verändert hat sich nichts. Nicht einmal er.

Der sprachlich auf einem hohen Niveau gezeichnete Roman von Rose Kleinknecht-Herrmann „Frust, Revolte und Normalität – Die Leiden des Lehrers Wolfgang Fink“ liegt als Taschenbuch und als E-Book vor (ISBN 978-1536905380).“

Die ganze Rezension

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